Speed-Dating Berufsorientierung

Lindenberg I 24.05.2022

Gegen Ende des zweiten Ausbildungsjahres stellt sich schon mancher die Frage, wo es nach den absolvierten Abschlussprüfungen hingehen soll. Um eine Orientierungshilfe für die zukünftigen Berufsstarter zu bieten, hatte die Rotkreuzklinik Lindenberg zusammen mit Isabella Zipper, der Praxiskoordinatorin unserer Pflegeschule, ein internes „Speed-Dating" organisiert. Bei diesem Kennenlernen in Kurzform präsentierten sich alle Bereiche und Stationen, um zu zeigen, welche Möglichkeiten sie für Berufsstarter bieten. Die einzelnen Abteilungen stellten sich mit einer Präsentation vor und erläuterten die Besonderheiten ihres Bereichs. Natürlich gab es auch ausreichend Gelegenheit, um sich untereinander auszutauschen, Erwartungen zu äußern und Fragen zu stellen. Schließlich kann man innerhalb der Ausbildung gar nicht alle Bereiche durchlaufen.

Die Rotkreuzklinik mit ihren Stations- und Abteilungsleitungen, Praxisanleitern und Ärzten zeigte mit dem „Speed-Dating" den Stellenwert, den sie ihren Auszubildenden beimessen. Natürlich hoffen sie, dass sie nach Beendigung der Ausbildung als Kolleg:innen zu ihnen kommen. „Das Kennenlernen in lockerer Runde und bei anschließendem Kaffee und Kuchen scheint erfolgreich zu sein", erzählt Zipper, „knüpften doch gleich mehrere angehende Pflegeprofis Kontakte mit ihrem eventuell zukünftigen Team." Auch sie würde es begrüßen, wenn möglichst viele Absolvent:innen im Herbst 2023 die Lindenberger Pflegeteams verstärken würden. „Wir freuen uns immer, wenn das Wissen und die Fertigkeiten, die wir im Lauf der dreijährigen Pflegeausbildung vermitteln durften, in der benachbarten Rotkreuzklinik ihre Anwendung finden", bestätigt auch Jürgen Trefzer. „Und wer nicht in Lindenberg in den Beruf starten will, der kann das auch in einer der anderen Kliniken oder Einrichtungen der Schwesternschaft München tun", betont der Schulleiter die Vorteile des Klinikverbunds der Schwesternschaft.