Erfolgreicher Start in den Pflegeberuf
Lindenberg I 04.08.2026

Schulleiterin Isabella Zipper gratulierte den Absolvent:innen zum erfolgreichen Abschluss der dreijährigen generalistischen Pflegeausbildung. „Ich denke nicht zuerst an Noten oder Prüfungen – ich denke an Menschen“, sagte sie im Rückblick auf drei intensive Ausbildungsjahre. Gemeinsam mit ihrem Team zeigte sie sich stolz auf die Leistungen des Abschlussjahrgangs, darunter ein junger Mann. Besonders ausgezeichnet wurden Julia Bucher und Krystiana Krasnicka: Sie erhielten den Staatspreis der Regierung von Oberbayern für ihre herausragenden Berufsschulabschlüsse. Julia Bucher schloss ihre Ausbildung zudem mit der Bestnote 1,25 ab und wurde dafür von der Franz und Rosa Eben Stiftung mit einer Prämie in Höhe von 1.000 Euro geehrt. Die Stiftung fördert unter anderem herausragende Leistungen in der Pflegeausbildung.
Schwesternschaft weiterhin verlässlicher Partner in der Pflege- und Gesundheitsversorgung
Generaloberin Vogt beglückwünschte alle Absolvent:innen herzlich und betonte die besondere Bedeutung des Pflegeberufs. „Pflege braucht Menschen mit Haltung. Unser gemeinsames Selbstverständnis hat ein sichtbares Zeichen: das Rote Kreuz“, so die Vorstandsvorsitzende der Schwesternschaft München. Sie dankte den Prüflingen für ihren Einsatz und für die Entscheidung, einen Beruf zu ergreifen, der für unsere Gesellschaft unverzichtbar ist. „Bleiben Sie neugierig. Bleiben Sie mutig. Bleiben Sie Mensch“, appellierte Vogt an den Pflegenachwuchs. Sie freue sich ganz besonders, dass einige ihren beruflichen Weg in einer Einrichtung der Schwesternschaft München fortsetzen. Sie wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Schwesternschaft in der Region auch künftig Verantwortung für die Gesundheitsversorgung der Westallgäuer Bevölkerung übernimmt. Mit dem Senioren- und Pflegeheim Reutin, der neu erbauten Waldresidenz Clementine von Wallmenich, der Community Health Nursing GesundheitsPraxis Lindenberg/Heimenkirch sowie attraktiven Ausbildungs- und Wohnmöglichkeiten in Lindenberg ist die Schwesternschaft ein verlässlicher Partner vor Ort.
Pflege bietet viele Wege und Einsatzmöglichkeiten
Bevor Zipper zum geselligen Teil überleitete, erinnerte sie daran, dass die Wege und Einsatzmöglichkeiten in der Pflege vielfältig sind. „Sie arbeiten in einem Beruf, der sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse ständig weiterentwickelt. Er verlangt Fachwissen, Verantwortungsbewusstsein und Menschlichkeit. Genau deshalb ist er so wertvoll und eröffnet zudem vielseitige Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten“, schloss die Schulleiterin und wünschte alles Gute für die Zukunft. Bei der anschließenden Feier stießen die frisch gebackenen Pflegefachfrauen und -fachmänner gemeinsam mit allen an der Ausbildung Beteiligten, den Praxisanleitenden und Kooperationspartnern sowie ihren An- und Zugehörigen auf ihre Zukunft in der Pflege an.

Die stolzen Staatspreisträgerinnen der Berufsfachschule für Pflege Lindenberg (v.l.n.r.: Generaloberin Caroline Vogt. Staatspreisträgerinnen Julia Bucher und Krystiana Krasnicka, Schulleiterin Isabella Zipper)
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